7. Dezember

 

 

Kekse backen ist ein ziemlich alter Brauch

Früher wurden die Geschenke vom Nikolaus gebracht. Der heilige Nikolaus, also der echte, von dem der Brauch abstammt, hat nämlich in seinem richtigen Leben armen Leuten geholfen und sie beschenkt. Und in einer der Geschichten, die man über ihn erzählt, hat er einem armen Familienvater drei goldene Kugeln geschenkt, damit der seine Töchter retten kann. Aus diesen goldenen Kugeln wurden dann im Laufe der Zeit die Äpfel, die der Nikolaus den Kindern mitgebracht hat. Dann kam irgendwann auch der Brauch dazu, einen Baum aufzuhängen (die Weihnachtsbäume hingen nämlich früher von der Decke). An den Weihnachtsbaum haben die Menschen dann die Äpfel gehängt und auch irgendwann Kekse dazu, denn Kekse waren damals schon etwas Besonderes. 

Weihnachtliches Keksebacken

Im Winter ganz früher gab es weniger zu essen. Es gab keine Kühlschränke und Lebensmittel konnten nicht über lange Zeit aufbewahrt werden. Wenn es draußen friert, wächst natürlich nichts mehr auf dem Feld und auf den Bäumen. Deshalb mussten die Menschen immer schauen, wie sie genug Fett im Winter auf die Rippen bekommen, um nicht zu dünn zu werden. Lebensmittel haltbar zu machen, war damals wichtig. Kekse sind süß und fett zugleich und damit ideal, wenn man im Winter etwas essen muss, das Fett enthält. 

Kekse backen war außerdem, als es noch keine Maschinen gab, sehr viel Arbeit. Für die Geburt von Jesus, die man zu Weihnachten ja feiert, wollten die Menschen etwas ganz Besonderes machen. Also wurde ein besonderes und wertvolles Stück Fleisch vorbereitet und es wurde aufwendiges Gebäck, also Kekse gebacken, zu Ehren dieses Festtages.

 

Rezept: